Frauen erkranken wesentlich häufiger an Schilddrüsenerkrankungen als Männer. Gehen sie mal in eine nuklearmedizinische Abteilung und fragen, wieviele Frauen und wieviele Männer gerade eine Radioiodbehandlung bekommen...
Das hat mit Hashimoto-Thyreoiditis nichts zu tun, die ist insgesamt viel zu selten, als dass sie für diese Statistik eine Rolle spielt.
Mit der Basedow-Erkrankungen schon eher. Auch diese kommt bei Frauen deutlich häufiger vor als bei Männern. Und wenn Sie herausfinden weshalb, bekommen Sie sicherlich einen Preis. Ich kenne keine sicheren Belege dafür, dass eine "allzu kräftige Jodversorgung" einen M. Basedow auslösen kann. Daher wird ihre Argumentation spätestens dann richtig abenteuerlich, wenn Sie noch einen Schritt weitergehen und suggerieren, dass hypothetische geschlechtspezifische Unterschiede in der Empfindlichkeit gegenüber Jod die real existierenden geschlechtspezifischen Unterschiede der Basedow-Praevalenz erklären könnten.
nu mal halblang...
Das hat mit Hashimoto-Thyreoiditis nichts zu tun, die ist insgesamt viel zu selten, als dass sie für diese Statistik eine Rolle spielt.
Mit der Basedow-Erkrankungen schon eher. Auch diese kommt bei Frauen deutlich häufiger vor als bei Männern. Und wenn Sie herausfinden weshalb, bekommen Sie sicherlich einen Preis. Ich kenne keine sicheren Belege dafür, dass eine "allzu kräftige Jodversorgung" einen M. Basedow auslösen kann. Daher wird ihre Argumentation spätestens dann richtig abenteuerlich, wenn Sie noch einen Schritt weitergehen und suggerieren, dass hypothetische geschlechtspezifische Unterschiede in der Empfindlichkeit gegenüber Jod die real existierenden geschlechtspezifischen Unterschiede der Basedow-Praevalenz erklären könnten.