Ein Gutachten der European Food Safety Authority stellte schon vor zwei Jahren fest: "Berechnungen, die unter Annahme eines Worst-Case-Szenarios für den Verzehr von Milch und Eiern auf der Grundlage der derzeit zulässigen Höchstmengen an Jod in Futtermitteln durchgeführt wurden, haben jedoch ergeben, dass der Höchstgrenzwert an Jod für Erwachsene und Jugendliche überschritten werden könnte."
Im Herbst 2005 wurde dann per EU-Verordnung der maximale Jodgehalt im Tierfutter für Hühner und Kühe halbiert (Verordnung Nr. 1459/2005 vom 8. September 2005). Doch auch mit den neuen Grenzwerten wären bei voller Ausreizung noch bedenklich hohe Jodkonzentrationen von rund 1000 µg pro Liter Milch erreichbar, wie man aus den Fütterungsversuchen der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) schließen kann. Siehe auch Ernährungs-Umschau 53 (2006) Heft 1.
Fortsetzung: Wieviel Jod ist gesund?
Im Herbst 2005 wurde dann per EU-Verordnung der maximale Jodgehalt im Tierfutter für Hühner und Kühe halbiert (Verordnung Nr. 1459/2005 vom 8. September 2005). Doch auch mit den neuen Grenzwerten wären bei voller Ausreizung noch bedenklich hohe Jodkonzentrationen von rund 1000 µg pro Liter Milch erreichbar, wie man aus den Fütterungsversuchen der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) schließen kann. Siehe auch Ernährungs-Umschau 53 (2006) Heft 1.