Jod ist gesund, basta!
So möchte man fast eine Gesundheitskolumne auf Zeit.de zusammenfassen, deren Autor die Skeptiker in Sachen Jodprophylaxe als paranoide Spinner hinstellt - der Titel lautet: "Das böse Element". Der Verfasser, der anscheinend ungenannt bleiben möchte, beruft sich in seiner Argumentation auf eine staatliche Behörde:
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält die Angst vor einer Überdosis indes für völlig unangebracht: Wer gesund ist und eine tägliche Höchstmengen von 500 µg nicht überschreitet, dem drohen weder "Vergiftungen" noch Schilddrüsen-, oder andere Folgeerkrankungen. (Zitat von Seite 2 des Artikels)
Diese Argumentation findet sich auch in einem PDF-Dokument, das seit knapp drei Jahren online ist. Auch der AK Jodmangel (www.jodmangel.de) stützt sich auf diese Aussagen.
Arbeitskreis Jodmangel...? Dieser Kreis von Medizinern und Ernährungswissenschaftlern betreibt Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Jod, schwört die Bevölkerung auf jodierte Produkte ein und publiziert auch in der Ärztezeitung. Für seine erfolgreiche PR-Arbeit wird der Arbeitskreis von Pharma-Unternehmen und Salzfirmen gefördert, siehe die Firmenliste auf der Website.
Interessantes Detail: Der Leiter der für Nahrungsergänzung zuständigen Abteilung im BfR ist selbst aktives Mitglied im PR-AK Jodmangel. Und so überrascht es nicht wirklich, dass man im BfR davon ausgeht, dass die derzeit praktizierte Jodierung von Lebensmitteln zumindest bei Gesunden keinen gesundheitlichen Schaden anrichten kann...
(Mehr zum Grenzwert von 500 Mikrogramm im folgenden Eintrag.)
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält die Angst vor einer Überdosis indes für völlig unangebracht: Wer gesund ist und eine tägliche Höchstmengen von 500 µg nicht überschreitet, dem drohen weder "Vergiftungen" noch Schilddrüsen-, oder andere Folgeerkrankungen. (Zitat von Seite 2 des Artikels)
Diese Argumentation findet sich auch in einem PDF-Dokument, das seit knapp drei Jahren online ist. Auch der AK Jodmangel (www.jodmangel.de) stützt sich auf diese Aussagen.
Arbeitskreis Jodmangel...? Dieser Kreis von Medizinern und Ernährungswissenschaftlern betreibt Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Jod, schwört die Bevölkerung auf jodierte Produkte ein und publiziert auch in der Ärztezeitung. Für seine erfolgreiche PR-Arbeit wird der Arbeitskreis von Pharma-Unternehmen und Salzfirmen gefördert, siehe die Firmenliste auf der Website.
Interessantes Detail: Der Leiter der für Nahrungsergänzung zuständigen Abteilung im BfR ist selbst aktives Mitglied im PR-AK Jodmangel. Und so überrascht es nicht wirklich, dass man im BfR davon ausgeht, dass die derzeit praktizierte Jodierung von Lebensmitteln zumindest bei Gesunden keinen gesundheitlichen Schaden anrichten kann...
(Mehr zum Grenzwert von 500 Mikrogramm im folgenden Eintrag.)
IreneG - April 26, 21:10